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| Raumobjekte Modell zur Raumerweiterung |
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Modell zur Raumerweiterung,
2001 Galerie Juliane Wellerdiek diverse Materialien; Maße variabel |
| 1 Über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren untersuchte ich die Art und Weise, wie Imbissbuden durch An- und Umbauten ihre Form verändern und sich dadurch den öffentlichen Umraum aneignen und diesen zugleich neu definieren. Dieses Phänomen einer parasitären Raumnutzung und Eroberung führt das Objekt „Modell zur Raumaneignung“ exemplarisch vor. Das Objekt besteht aus einem „Kern“ in den Maßen 170 cm x 70 cm x 50 cm. Dieser Kern gleicht einem beweglichen Wohnwagen, der sich im Prozess alltäglicher Nutzung verändert hat (siehe Entstehungsphasen). Aus der an sich ursprünglichen Mobilität des Wagens wird im Laufe seines Stehens an einem Ort ein komplexes, räumlich ausuferndes Gebilde, an dem die einzelnen Bedürfnisse des Betreibers, seine ästhetischen Vorlieben und pragmatischen Zielrichtungen ablesbar werden. |
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| 2 Während der Arbeit am Objekt versetze ich mich - entsprechend meinen gemachten Beobachtungen - in die Rolle eines solchen Imbissbudenbetreibers und versuchte, nach seinen "Vorstellungen" zu agieren. Während der Kern des Objektes in seiner Grundstruktur und Größe konstant bleibt, richtet sich die letztendliche Form des Gesamtobjektes nach dem Ort, an dem es installiert wird. Die Ausuferung ist abhängig vom umliegenden Raum und seiner Struktur. |
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